Satzung eines gemeinnützigen Vereins
§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen “Zentrum für Frauen aus Osteuropa” abgekürzt “Zentrum Fr.Ost”.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz «e.V.»
Der Sitz des Vereins ist München.
§ 2 Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 3 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung internationaler Gesinnung, der
Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des
Völkerverständigungsgedankens;
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  1. Veranstaltungen für Frauen und ihre Familien auf Russisch oder
    Deutsch (mit Übersetzung) in den Bereichen Integration, Soziales,
    Kunst und Musik:
    -Kunst Workshops: “Matrjoschka selber bemalen” “Zernovushka —
    traditionelle Puppe”, Volksmuster malen;
    -ECOself.project — Ökologisch leben (Jahresprojekt: Treffen mit
    Experten, Führungen, Vorträge, Erfahrungsaustausch)
    -Traditionelle Feste zusammen feiern (Deutsche Feste auf Russisch
    und Russische Feste auf Deutsch)
  • Russischsprachiges Frauencafe (Themen: Bayerisches Schulsystem,
    Krankenversicherung, Armut und soziale Sicherheit, Deutsche
    Gesundheitssystem, Mutter und Karrierechancen, Stressprävention)
  • Festival «Eine Frau, die…» — die zwei Tagen voller von
    Unterhaltungen, Selbstentwicklung, Spaß und neuen Ideen mit
    russischsprachige Referenten aus München und anderen Städten.
  1. Thematische Frauentreffs. Förderung des Informationsaustauschs über
    Erfahrungen, Traditionen, Geschichte und Kultur im
    sozio-gesellschaftlichen Bereich.
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  2. Mitarbeit in Gremien und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen
    Der Verein ist politisch, weltanschaulich und konfessionell neutral und unabhängig.
    § 4 Gemeinnützigkeit
    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie
    eigenwirtschaftliche Zwecke.
    § 5 Mittelverwendung
    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
    werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des
    Vereins.
    § 6 Verbot von Begünstigungen
    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft
    fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
    werden.
    § 7 Erwerb der Mitgliedschaft
    Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen
    werden.
    Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.
    Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
    Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der
    Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann
    endgültig entscheidet.
    § 8 Beendigung der Mitgliedschaft
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    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der
    juristischen Person.
    Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem
    vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung
    muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des
    Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
    Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe
    sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die
    Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von
    mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
    Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die
    Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den
    Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen
    des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme
    durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines
    ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der
    gerichtlichen Entscheidung.
    Mitglieder, die ihren Austritt erklärt haben oder vom Vorstand
    ausgeschlossen worden sind, verlieren mit sofortiger Wirkung ihre Ämter
    und haben Vereinsunterlagen und dergleichen sofort an den Vorstand oder
    einen von ihm beauftragten Dritten herauszugeben.
    § 9 Beiträge
    Die Mitglieder sind verpflichtet, Mitgliedsbeiträge zu leisten.
    Die Höhe des Betrages legt die Mitgliederversammlung fest. Der Vorstand
    kann in begründeten Ausnahmefällen Beiträge stunden oder erlassen.
    Außerdem finanziert sich der Verein aus anderen Zuwendungen, z. B.
    Spenden, Bußgeldern etc.
    § 10 Organe des Vereins
    Organe des Vereins sind
    die Mitgliederversammlung
    der Vorstand.
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    § 11 Mitgliederversammlung
    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben
    gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des
    Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der
    Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit,
    Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über
    die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss
    von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich
    diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.
    Im zweiten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche
    Mitgliederversammlung statt.
    Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen
    Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der
    Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.
    Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist
    von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die
    Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens
    folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern
    zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift
    gerichtet war.
    Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens
    eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die
    Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.
    Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung
    und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der
    Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der
    nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.
    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der
    erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
    Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.
    Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.
    Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder
    für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.
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    Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen
    Stimmen.
    Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer
    Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
    Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
    Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll
    anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu
    unterzeichnen ist.
    § 12 Vorstand
    Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzender/in,
    Stellvertreter/in und dem/der Schatzmeister/in. Sie vertreten den Verein
    gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten
    gemeinsam.
    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem
    Jahr gewählt.
    Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
    Wiederwahl ist zulässig.
    Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
    Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als
    Vorstand.
    § 13 Kassenprüfung
    Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n
    Kassenprüfer/in.
    Diese/r darf nicht Mitglied des Vorstands sein.
    Wiederwahl ist zulässig.
    § 14 (Auflösung des Vereins)
  3. Zur Änderung der Satzung oder Auflösung des Vereins ist ein Beschluss
    von drei Vierteln der in einer Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder
    notwendig.
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  4. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt
    das Vermögen an die Landeshauptstadt München, die es unmittelbar und
    ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
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